Kreisverband Coesfeld / Borken e. V.
3. Dülmener Sternritt 26. / 27. August 2006
Lagerfeuerromantik,     leises     Pferdeschnauben     und     Musik     von     Andreas     „Else" Elskemper    erwartete    die   Teilnehmer    am    Samstag   Abend.    Für    das    leibliche    Wohl sorgte   das   Deutsche   Rote   Kreuz   Buldern,   deren   Helfer   mit   viel   Spaß   und   Engagement bei   der   Sache   waren.   Einige   der   Reiter   hatten   so   viel   Spaß   am   Lagerfeuer,   dass   sie die   ganze   Nacht   unter   sternenklarem   Himmel   verbrachten.   Sie   warteten   am   nächsten Morgen ganz besonders sehnsüchtig auf den ersten heißen Kaffee.
Nach   einer   kleinen   Andacht   nahm Pfarrer    Alois    Rohlmann    hoch    zu Ross   die   Segnung   von   Pferden   und Reitern    vor.    Der    57jährige    Rudolf Schmidt   aus   Havixbeck   wurde   als ältester    Teilnehmer    geehrt    sowie Ulla     Schulze-Detten     aus     Nottuln und     Anja     Adamek     aus     Reken, deren   Pferde   mit   jeweils   22   Jahren die   ältesten   vierbeinigen Teilnehmer waren. Mit              einer              blau-gelben Erinnerungsschleife      wurden      die Freizeitreiter       von       der       VFD- Vorsitzenden      Veronika      Rapelius verabschiedet. Die   Organisatoren   ernteten   viel   Lob für   die   gelungene   Veranstaltung.   „In zwei      Jahren      feiern      wir      unser 10jähriges    Bestehen",    so    Stefanie Schlick,    „das    wird    für    uns    eine besondere     Herausforderung.     Da wollen     wir     auch     für     die     nicht reitenden         Zuschauer         einige Programmpunkte mehr anbieten."
„Petrus   hat   es   wirklich   gut   mit   uns   gemeint" freut        sich        VFD-Pressesprecherin        und Mitorganisatorin    Stefanie    Schlick    über    das entgegen    den    Vorhersagen    erfreulich    gute Wetter     am     vergangenen     Wochenende     in Dülmen.    Der    Kreisverband    Coesfeld/Borken der   Freizeitreiter   und   -fahrer   in   Deutschland (VFD)     hatte     zum     3.     Dülmener     Sternritt eingeladen   und   über   50   Reiter   nahmen   die Gelegenheit   wahr,   ein   geselliges   Wochenende unter     Gleichgesinnten     zu     verbringen.     Die Teilnehmer,           darunter           auch           ein Kutschengespann,        kamen        aus        allen Himmelsrichtungen       in       die       Stadt       der Wildpferde,     wo     der     Reit-     und     Fahrverein Dülmen    sein    Turniergelände    im    Dernekamp zur Verfügung gestellt hatte.
Beim    Eintreffen    der    ersten    großen Reitergruppe        bot        sich        den Betrachtern   ein   imposantes   Bild,   so dass    doch    der    Eine    oder    Andere blanke   Augen   bekam.   Etliche   Reiter kamen      über      den      erst      kürzlich eingeweihten          Reitweg          zum Wanderreiter-Lager.
Das      ideenreiche      Organisationsteam hatte   wieder   ein   buntes   Programm   auf die    Beine    gestellt.    So    wurde    erstmals ein   Wettbewerb   ausgerichtet   unter   dem Motto      „Wer      malt      sein      Pferd      am schönsten   an?".   Hier   setzte   sich   Silvia Brinkmann    aus    Nottuln-Stevern    durch, die      ihr      Fjordpferd,      wohl      noch      in Erinnerung    an    die    Euphorie    während der    Fußball-WM,    mit    den    Farben    der Deutschlandfahne     auf     dem     Rücken verziert   hatte.   Die   „Lake   City   Dancers" aus     Haltern     unter     der     Leitung     von Helmut       Reitz       zeigten       trotz       des ungewohnten          Wiesenuntergrundes, man   tanzt   gewöhnlich   auf   Parkett,   eine eindrucksvolle    Vorstellung    des    Square Dance.     Zur     Freude     der     Zuschauer wurden    einige    Reiter    aufgefordert,    die ersten     der     weltweit     einheitlichen     70 Tanzfiguren       dieses       amerikanischen Volkstanzes auszuprobieren.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Manni montiert Wegweiser
Man staune...Jürgen arbeitet!
Paddock-Aufbau ist eine Wissenschaft für sich ... mit heißen Diskutierphasen!
Das DRK Buldern hatte alles im Griff - es gab keine Verletzten.
Von   links:   Dirk   Hoffmann,   Ralf   Essmann,   Jörg   Riegel, Herbert   Lasrich,   Mark   Bonheger.   Nicht   auf   dem   Bild: Torsten Lasrich und Gabriele Lasrich.
Herzlichen Dank dem gesamten Team!!
Tinas Westernshop stiftete großzügig einige Gutscheine