Kreisverband Coesfeld / Borken e. V.
2. Dülmener Sternritt lockte an die 50 Reiter in den Dernekamp Das Getrappel von Pferdehufen ist für die Dülmener Bürger kein ungewöhnliches Geräusch - schließlich gehören die Vierbeiner hier einfach dazu. Am Wochenende allerdings klapperten die Hufeisen so häufig über den Asphalt, dass es Erwachsene und Kinder vor die Haustür zog: An die 50 Reiter und ein Gespann hatten sich auf den Weg in die Stadt der Wildpferde gemacht und waren auf den Straßen rund um Dülmen unterwegs. Unter anderem in Werne, Nordkirchen, Osterwick, Senden und Nottuln waren die Pferdefreunde zum 2. Dülmener Sternritt gestartet. Nach dem tollen Erfolg vor zwei Jahren hatte die VFD-Kreisgruppe Coesfeld/Borken unter der Regie der Dülmener Tierärztin Signe Könighaus und mit Unterstützung der Stadt Dülmen erneut eine solche Veranstaltung geplant und organisiert, heißt es in der Mitteilung. Quartier fanden die Reiter und Pferde auf dem Hof von Hans-Jochen Ganschow im Dernekamp, der mit seiner Ehefrau Signe Gastgeber war. Ein VFD-Helferteam, allen voran Manfred und Stefanie Schlick, faßte bei den Vorbereitungen und Aufräumarbeiten kräftig mit an. "Das war mein erster Wanderritt", berichtete die erst 14-jährige Jaqueline Beutler aus Reken stolz. Die jüngste Teilnehmerin hatte die 30 Kilometer nach Dülmen mit ihrem Haflinger zurückgelegt, den sie sorgfältig auf den Rückweg vorbereitete. Begleitet wurde sie bei ihrem ersten längeren Ausflug von ihrer Mutter Dagmar. Bevor sich die beiden in die Sättel schwangen, verabschiedeten sie sich herzlich von den anderen und versicherten den Gastgebern, beim nächsten Mal wieder mit von der Partie zu sein. Auch Petrus schien seine Freude an der Veranstaltung zu haben und belohnte die Reiter und Organisatoren mit viel Sonnenschein. Nachts hielten sich die milden Temperaturen, so dass die Reiter gemeinsam mit ihren vierbeinigen Begleitern unter freiem Himmel übernachten konnten. Während die Teilnehmer in Zelten schliefen, erholten sich die Pferde in extra abgesteckten Paddocks. Allerdings war die Nachtruhe nur kurz, denn die meisten Reiter nutzten die schöne Gelegenheit dazu, nach einem gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer zu sitzen, Lieder zu singen oder sich einfach nur zu unterhalten. Dabei wurden in der gemütlichen Runde viele neue Freundschaften geschossen. Am nächsten Morgen galt es dann, die Zelte wieder abzubauen und alles zu verstauen. Auch Mechthild Dalhues und Rita da Silva rollten ihre Schlafsäcke und Planen zusammen. Sie waren gemeinsam mit einer großen Gruppe von 18 Reitern unter der Leitung von Elke Waning aus Osterwick nach Dülmen geritten. "Wir sind wirklich begeistert", lobten die beiden die gute Organisation der Veranstaltung. Zum Abschluß schickte Pfarrer Aloys Rohlmann die Teilnehmer auf einen sicheren Heimweg und nahm nach einem kleinen Gottesdienst die Pferdesegnung vor. In alle Himmelsrichtungen ritten die Pferdefreunde davon, waren sich aber einig: "Zum nächsten Dülmener Sternritt kommen wir wieder." Bericht von Nina Neumann/Stadt Dülmen Fotos von Manfred Schlick/VFD
Wir warten auf den Pfarrer und die Pferdesegnung
Menschen und Pferde werden von Pastor Rohlmann gesegnet
Auch dem Besuch aus Osterwick hat es gut gefallen
Gleich geht’s nach Hause
28.09.2004 Mit einem Blumenstrauß bedankten sich Veronika Rapelius und Stefanie Schlick bei Sabine Pöhling von Dülmen Marketing für die Unterstützung bei der Planung des 2. Dülmener Sternritts.